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arte: Fahren ohne Fahrschein – Ist kostenloser Nahverkehr die Zukunft?

Ein irrlichterndes Radio-Interview: Bert Sander bescheinigt dem Leipziger Landtagsabgeordneten Andreas Nowak viel Unwissen über den Fluglärm in Leipzig

Als Mitte Februar bekannt wurde, dass die neue Große Koalition in Berlin plant, die Frachtfluggenehmigungen am Flughafen Leipzig/Halle drastisch auszuweiten, waren die Mitstreiter der Bürgerinitiativen gegen den Fluglärm entsprechend irritiert.

Erst recht, als dann auch noch Andreas Nowak im Radio ein Interview gab, das eigentlich nur eines zeigte: Sein völliges Desinteresse an den Sorgen der Betroffenen. Für Bert Sander Anlass für einen späten Widerspruch.

Bert Sander kennen die Leipziger auch als früheren Stadtrat. Andreas Nowak ist seit 2014 Leipziger Landtagsabgeordneter und Verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. In der Regel hört man von ihm keinen Pieps, wenn es um verkehrspolitische Debatten in Sachsen geht – etwa um Radverkehr, ÖPNV oder die Organisation des regionalen Zugverkehrs.

Seine letzte offizielle Mitteilung zum Verkehr stammt vom 15. Januar 2016. Da bejubelte er die Pläne, die Eisenbahnstrecke Dresden – Prag in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen, mit den Worten: „Das ist das wichtigste Eisenbahnprojekt für Sachsen. Die Strecke ist unverzichtbar.“ Vor 2030 wird dazu nicht mal ein Baubeginn zu erwarten sein.

Das ist Königsebene. Mit den Sorgen der Sachsen, die im ganz realen Leben mit dem Zug beispielsweise nach Chemnitz, Görlitz oder Grimma wollen, hat er sichtlich nichts am Hut. Und dass auch die Probleme des Frachtflugverkehrs nicht seine Probleme sind, machte er am 14. Februar im Gespräch mit „MDR aktuell“ deutlich. Ein Gespräch, das Bert Sander, der sich seit Jahren gegen die Fluglärmbelastung engagiert, so geärgert hat, dass er sich lieber Zeit ließ, darauf eine durchaus zurückhaltende Glosse zu schreiben.

 

Die Stimme der GroKo   Bert Sander

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Sächsischen Landtag, Herr Andreas Nowak*, hat sich jüngst Weiterlesen…

Der Koalitionsvertrag zwischen Christen (CDU) und sozialen Demokraten ist geschlossen…

….und nachdem der führerlose Bundestag die Fortführung unserer Kriegseinsätze in aller Welt beschlossen hat, steht der Wahl der Alt-Kanzler*in nichts mehr im Wege.
Das in unserem Lande umgehende Gespenst einer Neuansetzung der Bundestagswahl 2017 ist gebannt.
„Alles erledigt“ könnte das profan klingen.

Jedoch ist dieser Fakt ein selbstgewählter Zeitpunkt für die Wählervereinigung Leipzig (WVL) e.V. eine Phase ihres Bestehens zu beenden und den Erfahrungen ihrer bisherigen kommunalpolitischen Aktivität ein neues Profil zu geben.

Die WVL hat sich seit dem Entstehen des auf die Entwicklungen des Wahljahres 2014 in Kommune und Freistaat erarbeiteten „Konzept WVL2016“ einer inneren Meinungsbildung „sine ira et studio“ unterworfen, deren Ergebnissen nunmehr Abrechnung zu geben ist. Weiterlesen…

[WKB e.V.] „Rechte und Pflichten von Ortschaftsräten“

Das Werk für kommunalpolitische Bidung Sachsen e.V. wird am 22.02.2018 um 19 Uhr im Ortsteilzentrum Rückmarsdorf, Ehrenbergerstraße für die neuen Ortschaftsräte eine Schulung zum Thema „Rechte und Pflichten von Ortschaftsräten“ durchführen.

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