WVL bietet PRO-Flughafen-Initiative Gespräche an

Juni 27, 2008 · Abgelegt unter Fluglärm · Comment 

Der WVL-Vorsitzende Karsten Kietz hat die Initiative ergriffen und dem neuen Verein „PRO Flughafen Leipzig e.V.“ in einem Brief Gespräche zum Thema angeboten. Dabei gehe es vor allem darum, eine gemeinsame Lösung für ein nur teils bestehendes Problem zu finden, so Kietz. Eine Antwort des Flughafen-Chefs Eric Malitzke auf die Anfragen der Wählervereinigung steht bislang noch aus, Kietz gab sich aber optimistisch: „Wir sind überzeugt, dass Herr Malitzke uns kurzfristig dazu Antwort geben wird und wir mit den Bürgern in einen Dialog über die Vor- und ggf. Nachteile, den Maßnahmen zum Gemeinwohl und den weiteren Entwicklungen des Flughafens treten können“, so heißt es in dem Schreiben an PRO Flughafen. Viel hänge derzeit auch von der suboptimalen Kommunikation ab, stellte Kietz bedauernd fest.

Die Wählervereinigung Leipzig e.V. vertritt über 11.000 Leipziger und ist mit einem Sitz im Stadtrat vertreten. Seit Beginn der Fluglärmdebatte hat sich die Vereinigung parteiloser Bürger aktiv für einen Dialog eingesetzt und auch eigene Vorschläge – zum Beispiel die Lockerung des Nachtflugverbotes für Passagiermaschinen – eingebracht. Ein Dialog mit konstruktiver Haltung ist auch weiterhin das Ziel, das nunmehr mit einer weiteren Initiative gemeinsam erreicht werden soll.

Benedict Rehbein . Politischer Sprecher WVL e.V.

Wählervereinigung mahnt Flughafen: Positionierung erwünscht

Juni 16, 2008 · Abgelegt unter Fluglärm · Comment 

Die Wählervereinigung Liepzig (WVL) gibt sich in der Diskussion um den wachsenden Fluglärm in Leipzig nicht zufrieden: In einem zweiten Brief an den Flughafenchef Eric Malitzke fordern die Bürgervertreter Malitzke auf, sich zum Thema Lärmschutz und zur Einhaltung der geltenden Vorgaben (diese werden derzeit unnötig oft verletzt) zu positionieren. Dabei gehe es – so die Wählervereinigung – beileibe nicht um die Beschneidung des Flughafens, sondern um eine gütliche Lösung für alle Seiten. Die WVL hat zudem vorgeschlagen, das Nachtflugverbot für Passagiermaschinen wieder zu lockern, wenn sich stattdessen laute und schwere Frachtmaschinen an die Bestimmungen halten.

Es geht nicht um eine Diskussion „Leipzig gegen den Flughafen“, sondern um eine Lösung „Leipzig mit seinem Flughafen“. Das ist der erste Punkt, auf den man sich einigen muss. Die WVL wird weiter versuchen, beide Streitparteien zueinander zu führen und hat Herrn Malitzke eine Woche Antwortzeit für die schriftliche Anfrage eingeräumt.

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