Fahrradkonzept der Wählervereinigung Leipzig

Juni 28, 2010 · Abgelegt unter Stadtentwicklung, Umwelt, Verkehr, WV-Leipzig · Comment 

Flexibler – Umweltfreundlicher – Gesünder – Mit dem Fahrrad in die Zukunft!

Fahrradkonzept der Wählervereinigung Leipzig e.V.

Die Wählervereinigung Leipzig e.V. bekennt sich zum gestalterischen Auftrag den die Bürgerinnen und Bürger Leipzigs ihr gegeben haben und formuliert im Folgenden ihre Ideen, Gedanken und Forderungen zur Gestaltung des Fahrradverkehrs für die Stadt Leipzig:

Ein Gesamtverkehrskonzept, in dem Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeugteilnehmer gleichermaßen Beachtung finden, ist das ausgesprochene Ziel der WVL e.V. in der städtischen Verkehrspolitik. Dabei geht es nicht um die einseitige Bevorzugung gewisser „Klientelgruppen“. Nein, es geht vielmehr um die ungefährliche sowie reibungslose Ermöglichung von Mobilität in den vielfältigsten Facetten. So manch Verantwortlicher versucht hier schon einen „starken -“ gegen einen „schwachen Teilnehmer“ auszuspielen.

Dabei wäre ein Blick in die Zukunft unserer Stadt gewinnbringender, um der Frage nachzugehen „Wie wir unser Verkehrssystem zukünftig gestalten wollen?“:

Mobilität wird zunehmend ohne gesundheitsgefährdende Abgase, größtenteils in komfortablen und schnellen ÖPNV-Niederflurwagen, äußerst viele Teilnehmer befördern, die entweder ihre abgasarmen Elektromotor-Autos auf Park & Ride Plätzen abgestellt haben oder ganz auf solchen Luxus verzichten werden, da er nicht mehr für jeden so einfach wird zu bezahlen sein. Scharfe Umweltzonen regeln die Zu- und Abfahrt in die Städte aufs Genaueste. Ökologischer und damit umweltfreundlicher Individualverkehr wird des Weiteren zu einem der Hauptverkehrsmittel. Damit wird die Bedeutung des Fahrrades enorm gewachsen sein. Es wird in Zukunft Energie aus der Bewegung speichern können und diese für weniger „aktive“ Tage bereithalten. Sichere Abstellmöglichkeiten werden durch automatische Fahrradparkhäuser garantiert, deren Ab- und Entgegennahme überall in der Stadt, mittels Servicestellen, zum Alltag gehören wird…

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Treffen AG Stadtentwicklung, Umwelt & Verkehr

Juni 25, 2010 · Abgelegt unter Termine · Comment 

Thema: „Stadtgrün in Leipzig – gegenwärtiger Stand und zukünftige Entwicklung“
Wann: Dienstag, den 06.07.2010
Zeit: 18:00 Uhr
Wo: Neues Seminargebäude der Uni Leipzig, Universitätsstraße (4. Etage VOR Raum 403)

„Es werde Nacht!“ oder über die Lichtverschmutzung in Leipzig

Juni 23, 2010 · Abgelegt unter Allgemein, Lichtverschmutzung, Umwelt, WV-Leipzig · Comment 

Ein Kommentar von Bert Sander

Es ist ja nicht so, dass allein die Nachtfluggenehmigung für den Leipzig/Halle Airport tausende Leipziger Bürger um den Schlaf bringt, nein, die Zerstörung der Nacht wird zudem durch eine regelrechte Lichtglocke befördert, unter der die Stadt wie in einen Nebel aus Licht getaucht erscheint. Lichtverschmutzung [engl. Light Pollution] bezeichnet die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen, deren Licht in der Atmosphäre gestreut wird.

In der Nacht leuchten schon lange keine Sterne mehr am Firmament, dafür aber um so mehr Straßenlaternen, Scheinwerfer, Diskolaser und jede Menge anderer Unfug, der meint selbst in der Nacht allseits und für jedermann sichtbar bleiben zu müssen. Die künstliche Aufhellung der Nacht hat allerdings erhebliche Auswirkungen auf „alles was kreucht und fleucht“. Seit der Erfindung des elektrischen Lichts im späten 19. Jahrhundert hat sich der Tagesrhythmus von Mensch, Tiere und Pflanze beträchtlich verschoben. Die technische Möglichkeit, die Nacht zum Tag machen zu können, hat aber nicht nur Auswirkungen auf die effektive Organisation der Arbeitswelt, sondern sie verschuldet auch gesundheitliche Folgen für den Menschen, die von Schlafstörung bis hin zu erhöhter Krebsgefahr vor allem aufgrund einer sogenannten Melatonin-Suppression (Melatonin wird vom Körper nur bei hinreichender Dunkelheit während der Nachtstunden produziert und ist wichtig für die Zellregeneration des Körpers) reichen können.

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Stellungnahme zur geplanten Streichung der Heizkostenzuschüsse für Wohngeldempfänger

Juni 23, 2010 · Abgelegt unter Allgemein, Arbeitskreis Soziales & Gesundheit, Familie · Comment 

Der Fraktionsvorsitzende der Bündnis90/Die Grünen im Leipziger Stadtrat, Wolfram Leutze, äußerte sich in der Bildzeitung vom 21.06.2010 („Das Wort zur Woche“) über die Finanznot der Stadt Leipzig, die zukünftig noch mehr zum Sparen gezwungen sein werde. Dies sieht der Verantwortliche der Wählervereinigung Leipzig für Soziales, Roberto Zenker, ähnlich. Bei seiner Äußerung in der Bildzeitung ist Herrn Wolfram Leutze jedoch ein Fehler unterlaufen: Nicht die Heizkostenzuschüsse für Hartz-IV Empfänger beabsichtigt die Bundesregierung zu streichen, sondern die Heizkostenzuschüsse für Wohngeldempfänger.


Zenker führt hierzu aus, dass dies aber noch wesentlich schlimmer sei, da dies vor allem Geringverdienende und arme Rentner betrifft. Hartz-IV Empfänger dagegen bekommen kein Wohngeld oder den bisher dazugehörigen Heizkostenzuschuss. „Die Armut der Geringverdienenden und der armen Senioren werde so verschlimmert. Dies sei ein unhaltbarer Zustand und dürfte so nicht im Parlament bzw. Bundesrat verabschiedet werden“, so Zenker weiter.
Daher sind alle Demokratischen Parteien der Stadt Leipzig aufgerufen, sich zu einen Runden Tisch zu setzen und endlich etwas gegen die Armut in der Stadt zu unternehmen. Zenker und die Wählervereinigung Leipzig seien dazu bereit.

Verwiesen sei in diesem Bezug auf den 25.06.2010: An diesem Tag wird der Sozialbericht der Stadt Leipzig seitens Sozialbürgermeister Fabian vorgestellt. In einer anschließenden Gesprächsrunde hofft Zenker auch Antworten auf seine vielen Fragen zur derzeitigen Lage zu bekommen. Er wolle jedenfalls den Vorschlag unterbreiten, diesen Runden Tisch „im Kampf gegen die Armut in unserer Stadt“ einzuberufen und endlich wirksam gegen die immer gravierender auftretende Armut in unserer Stadt vorzugehen.

Mit freundlichen Grüßen

Roberto Zenker (Leiter des Arbeitskreises Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren der WVL)

Neustädter Frühstück: Von Quizfragen und guten Gesprächen

Juni 20, 2010 · Abgelegt unter Allgemein, Stadtentwicklung, WV-Leipzig · Comment 

Das Neustädter Frühstück – rund um die Heilig-Kreuz-Kirche am Neustädter Markt – ist inzwischen bereits eine feste Institution. Zum fünften Mal fand die Veranstaltung heute statt, natürlich auch zum fünften Mal mit einem Tisch der Wählervereinigung Leipzig.

Ein Bild eines Zimmers aus der Gründerzeit (Quelle: neustaedter-fruehstueck.de)

Ein Bild eines Zimmers aus der Gründerzeit (Quelle: neustaedter-fruehstueck.de)

„Deine Brötchen musst du dir erarbeiten“ war dieses Jahr das Motto des WVL-Tisches: Wer an den selbst gebackenen Kuchen, die Brötchen und allerhand Leckereien heran wollte, musste zuvor eine Frage zur Leipziger Lokalpolitik beantworten.

Wie viele Parteien sitzen im Leipziger Stadtrat? Wie hieß Leipzigs erster Bürgermeister nach der Wende?

Sechs Parteien im Stadtrat, Hinrich Lehmann-Grube als erster Oberbürgermeister nach der Wende und eine Wahlbeteiligung bei Stadtratswahlen von über 70% im Jahre 1990: Die Fragen waren nicht ganz ohne – aber die Freunde und Bekannten der WVL kamen gut zurecht und zur Not drückten die Anwesenden Irmhild Mummert, Hella Mucke, Benedict Rehbein und Falko Bestfleisch auch ein Auge zu. Am Ende wurden alle satt, viele gute Gespräche wurden geführt und unter anderem konnten auch kritische Themen wie Drogen und Vandalismus angesprochen werden, die die positive Entwicklung der Neustadt immer noch hier und da bremsen. Die WVL wird sich auch in Zukunft in diesem Bereich engagieren, denn der lebendige Austausch beim Bürgerfrühstück und die Vielfalt der Stände zeigt einmal mehr, wie lebenswert „der Leipziger Osten“ oder besser Neustadt-Neuschönefeld inzwischen geworden ist.

Mehr zum Neustädter Frühstück:

http://www.neustaedter-fruehstück.de

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