Treffen des Arbeitskreises Soziales

August 27, 2010 · Abgelegt unter Termine · Comment 

Ort: Eisenbahnstraße 109 (beim Sozialwerk DSP – Th. Rudolf)
Zeit: ab 17:00 Uhr

Thema: Vorbereitung des „Runden Tisches“ gegen Armut in Leipzig

Beste Grüße
Roberto Zenker

Nachtrag zum Flughafenforum

August 19, 2010 · Abgelegt unter Fluglärm, Verkehr · Comment 

Am 31. Mai fand eine Veranstaltung des Flughafenforums statt, auf der es endlich nicht mehr nur um Geschäftsordnungsfragen, sondern um konkrete Möglichkeiten der Lärmminimierung am Leipziger Flughafen ging.

Als Fachreferent konnte der international anerkannte Flughafenarchitekt Dieter Faulenbach da Costa gewonnen werden, der seit 1985 an Flughafenprojekten in mehr als 40 Ländern mitgearbeitet hat. Sein Vortrag hat darüber aufgeklärt, dass das angeblich so vorbildliche Lärmschutzprogramm des hiesigen Flughafens schwerwiegende Mängel aufweist.
Aber darüber hinaus wurde auf der Veranstaltung noch etwas deutlich, nämlich dass das Flughafenforum allerdings eine sowohl erkenntniserweiternde als auch lösungsorientierende Einrichtung sein könnte – aber wie gesagt, „sein könnte“, das Problem ist nur: Bei dieser Sitzung des Forums waren Vertreter der Bürgerinitiativen, der Stadtratsfraktionen und der Leipziger Stadtverwaltung anwesend, jedoch weiterhin durch Abwesenheit glänzten die Lärmverursacher, die offensichtlich meinen, die Probleme „aussitzen“ und die Fluglärmbetroffenen mit Phrasen wie „Wir nehmen die Sorgen der Anrainer sehr ernst“ ruhig halten zu können.

Es stellt sich allerdings die Frage, warum der Stadtratsbeschluss zur Einrichtung eines Flughafenforums von den Flughafenverantwortlichen behandelt werden kann als handele es sich dabei nur um so etwas wie einen Popanz.

Bert Sander, WVL, Stadtratsmitglied

Neues vom WVL Poli-T-isch

August 17, 2010 · Abgelegt unter Allgemein, WV-Leipzig · Comment 

Am 09. August hat die WVL mit der ersten Sitzung des erweiterten Vorstandes nach der Sommerpause die Ziele des Vereins im politischen Frühling ausgewertet und weitere Schritte beschlossen.

Die gegebenen Berichte der Stadträte, der Arbeitsgruppenleiter sowie der Stadtbezirks- und  Fachbeiräte der WVL haben in der regen Diskussion die weitere interne Grundsatzdebatte als zwingend notwendig aufgezeigt.

Nach der am 31.05. bei einem Poli-T-isch geführten Eröffnung unter dem Thema „Wieviel Partei verträgt die WVL?“ soll diese mit teils öffentlichen, teilweise nur internen Veranstaltungen zu den Themen

WIR, unsere Mandatsträger und die Fraktion Bündnis90/Die Grünen!

WIR und die FREIEN WÄHLER SACHSEN e.V.!

WER sind WIR?

im laufendem Jahr fortgeführt und ein signifikantes Selbstverständnis der Wählervereinigung Leipzig e.V. unter den neuen Bedingungen geschaffen werden.

Außerhalb der bisherigen Arbeitsgruppen wird Professor EBERHARD GRÜN die Unterstützung der WVL für das Naturkundemuseum bündeln; Vorstandsmitglied MANUEL KUZAJ übernimmt fortan die Aufgaben des Pressesprechers.

Karsten Kietz, Vorsitzender der WVL

Pressemitteilung der Wählervereinigung im Stadtrat Leipzig zu den jüngsten Verlautbarungen der Landesdirektion zum Flug(hafen)lärm

August 17, 2010 · Abgelegt unter Fluglärm, Infrastuktur / Verkehr, WV-Leipzig · Comment 

Wie unlängst bekannt wurde, hält die Leipziger Landesdirektion weitere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Nachtfluglärm für nicht erforderlich. Zur Begründung dieser Position wird immer die gleiche Leier angeschlagen, die aktuell selbst so manchen Leipziger Stadtrat einlullt: Das Schallschutzgebiet, so heißt es ununterbrochen, sei mittlerweile doch immerhin doppelt so groß, wie es den gesetzlichen Vorschriften nach eigentlich sein müsste.

Die Mär vom angeblich deutschlandweit vorbildlichsten Schall- und Nachtschutzgebiet vermittelt den Eindruck, als ob Schallschutzfenster und Lüfter geradezu ein Segen für die Leipziger Region seien. Die Bezeichnung „Nachtschutz-Zone“ bedeutet allerdings nicht, wie man auf den ersten Blick meinen könnte, dass das bezeichnete Gebiet vor Lärm geschützt werden soll, keineswegs, vielmehr ist in diesen Zonen die obligatorische Nachtruhe aufgehoben.

Nach §2 des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm wird in diesen Territorien ein nächtlicher Dauerlärmpegel von 50 Dezibel mit Spitzen bis zu 6×53 Dezibel überschritten. Ehrlicher Weise sollte man daher auch nicht von „Nachtschutz-Zone“, sondern von „Nachtlärmgebieten“ sprechen. Darüber hinaus wird eine weitere schwerwiegende Tatsache tunlichst verschwiegen, nämlich, dass mit der Feststellung dieser sogenannten „Schutzzonen“ u. a. auch erhebliche Eingriffe in die gemeindliche Raumordnung bzw. kommunale Selbstverwaltung verbunden sind, konkreter gesagt, dass in den dementsprechend ausgewiesenen Zonen ein Bauverbot für Wohnungen und schutzbedürftige Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser etc. herrscht.

Angesichts dieser Tatsachen stellt sich allerdings die Frage, was an der Erweiterung der Schallschutzzone überhaupt zu bejubeln ist. Sollte sich der Flughafen bzw. DHL nicht vielmehr darum bemühen, durch endlich aktive Lärmschutzmaßnahmen (Stichwort „Bonusliste“) die Lärmschutzzone so klein wie nur irgend möglich zu halten. Dieser Zielsetzung folgt, wie wir nun zum wiederholten Mal schmerzhaft erfahren mussten, zwar nicht die Landesdirektion Leipzig, wohl aber mittlerweile der Flughafenchef Dierk Näther, der in einem Schreiben an Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung Peter Ramsauer vom 14. Juli 2010 eingesteht: „Trotz Inanspruchnahme von passiven Lärmschutzmaßnahmen (Lärmschutzprogramm des Flughafen Leipzig/ Halle) ist auf Grund der Bündelung der Verkehrsträger und teilweise Verfehlung der Wirkung aktiver Lärmschutzmaßnahmen die Gesamtbelastung für die Bürger unerträglich geworden.“

Bert Sander, Stadtrat Leipzig
Kontakt: bsander@netzmerker.de  oder  per Tel.: 01 72 / 78 63 93 5

Zum Weiterlesen: Leipziger Internet Zeitung (L-IZ)

Das Ende einer Ära?

Viele kennen ihn, konnten selbst einen ihr eigen nennen, sind ihn gefahren, haben sich fahren lassen, waren Stolz auf ihn, haben ihn gehegt und gepflegt oder riechen ihn einfach nur gerne. Viele haben ihn lieben und schätzen gelernt. Sie verbinden mit ihm viele (gute) Erinnerungen. Ob er das erste Auto war, auf das man dann auch noch einige Monate oder Jahre gewartet hat, man mit ihm und der ersten großen Liebe auf die grüne Wiese oder mit der eigenen Familie an die Ostsee in den Urlaub gefahren ist. Jeder kennt ihn, als Kultobjekt, Statussymbol der DDR und Legende einer Zeit. Eine Zeit, in der er einer von vielen war und heute in der Minderheit anderer Serienproduktionen steht.

Jeder, der sich an die obigen Beschreibungen erinnert fühlt, weiß von wem hier die Rede ist: Der Trabant – oder im Volksmund auch gerne einfach nur „Trabi“ oder „Rennpappe“ genannt – ist ebenso bedroht wie weitere 2-taktige DDR-Kultautos, wie z.B. der Wartburg oder der Dacia 1300.

Weiterlesen…

« Vorherige Seite