Wann wählt jemand im Rathaus endlich den Polizeiruf 110?

März 27, 2012 · Abgelegt unter Freie Wähler Sachsen, SICHERHEIT und ORDNUNG, Stadtrat 

Dass der Bürger Leipzigs von den Vorgängen zum Verrat von Dienstgeheimnissen, von Korruption, von Verstrickung in Kinderprostitution und dubiosen Mordanschlägen bzw. angeblichen Selbstmorden sowie zweifelhaften Immobiliengeschäften in Verbindung mit Politik und Justiz in seiner Stadt in den letzten 20 Jahren recht wenig Handfestes erfahren hat, dass zwei der abgeblich ins Kinderbordell gezwungenen Minderjährigen nunmehr wegen Diffamierung hochrangiger Jusitzmitarbeiter selbst vor Gericht stehen, dass die besorgniserregenden Ermittlungen des Leipziger Polizeibeamten Wehling mit der Teebeutelthese (einzige Quelle) weggewischt wurden, hat in unserer Stadt bisher eigentlich keinen so richtig interessiert.

„Es waren die alten DDR-Netzwerke, die sich nur an der westdeutschen Siegerjustiz hätten rächen wollen“ hat ein betroffener ehrbarer unbescholtener Jusitzbeamter die Sache damals schon klar zu stellen versucht.

Nun beschäftigt der nächste Fall unseren Oberbürgermeister. Die LVZ berichtet heute (27.03.2012 Seite 16), dass Herr Jung den Ältestenrat einberufen hat, um 150 Verkäufe von Immobilien ohne Rücksprache mit ihren Eigentümern, um 600 Fälle von Falschberechnungen in diesem Zusammenhang, wir nennen es einfach mal Betrug, aufzuklären. Dass der Chef unserer Verwaltung vorsorglich, um erneuten Diffamierungen vorzubeugen, in den sorgfältig zusammengestellten Unterlagen sämtliche Namen der handelnden Stadtbediensteten, die Objekte, die Käufer sowie die geflossenen Summen schwärzen lassen, die Einsicht nur im Büro für Ratsangelegenheiten genehmigen und Kopien verbieten will, zeigt Konsequenz.

Bis der Schuldige gefunden ist, darf nach Hanss und Heiniger „kein weiteres negatives Schlaglicht auf unsere Stadt fallen“. Außerdem sollte die Kriminalstatistik auch in Zukunft auf die Drogenkrimnalität hinweisen und nicht etwa der Eindruck entstehen, in Leipzig blüht die Wirtschaftskriminalität. Denn dann könnte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) wie zum obengenannten Fall vor 20 Jahren eine äußerst raffinierte logische Verbindung zu meinem Heimatland oder dessen Repräsentanten herstellen.

MIR LEIPZSCHER SINN NICH SO!“

[BÜRGER KIEZ]*

P.S. Herr Polizeipräsident, ich denke Sie sollten schon durch Herrn Tapperts Bericht in der LVZ vom 27.03.2012 zur polizeilichen Untersuchung verpflichtet sein. Auch wenn keiner anruft.
Oder lassen Sie mangels verfügbarer Kräfte den Bock die Gartenarbeit machen?

*Vollständiger Name und ladungsfähige Anschrift sind dem Vorstand der Wählervereinigung Leipzig (WVL) e.V. bekannt.