GlobalSpaceOdyssey. The day after.

Juli 26, 2012 · Abgelegt unter Bürgerrecht, Kultur, Stadtentwicklung · Comment 

Dass die erlaubte Maximallautstärke einer 70.000Leute-Demonstration nicht überschritten wird, überprüften an verschiedenen Orten Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit mobilien Meßgeräten. Die begleitende Polizei befand sich im entspannten AnwesenheitsEinsatz, der Straßenbahnverkehr floss reibungslos am Rande des Menschen- und Maschinenzuges und auch der queerende Verkehr, kurz aufgehalten, blieb angenehm beteiligt. Ordnung pur. Weiterlesen…

5 Jahre »kurze Südabkurvung«

Juli 26, 2012 · Abgelegt unter Bert Sander, Bürgerrecht, Fluglärm, Umwelt, Verkehr · Comment 

Vor 5 Jahren wurden wir, sprichwörtlich, aus heiterem Himmel von den ersten Überflügen über die kurze Südabkurvung überrascht. Gelegenheit für einen kurzen Rückblick und Ausblick.

Rückblick

Was vor fünf Jahren in Leipzig an Tricksereien mit den Flugrouten über die Bühne ging, wiederholt sich haargenau so in diesen Tagen in Berlin. Weiterlesen…

Manche nennen es Betrug!

Juli 20, 2012 · Abgelegt unter Fluglärm, Umwelt, Verkehr, Wirtschaft · Comment 

Der Wählervereinigung Leipzig (WVL) e.V. liegt ein Schreiben des Rechtsanwaltes Wolfram Günther vom 18.07.2012 vor, indem dieser zum Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht in Sachen „Ausbau des Verkehrsflughafens Berlin-Schönefeld“ anregt, Vorgänge aus der Entwicklung des Leipziger Flughafens in dem Hauptstadtverfahren „als Beweismittel aufzunehmen und den Verfahrensbeteiligten zur Verfügung zu stellen“.

Die Wählervereinigung Leipzig empfielt die Kenntnisnahme dieses Textes mit dem Prädikat SEHR LESENSWERT!! Auch denen die noch ruhig schlafen können.

Karsten Kietz [WVL]

Ganz große Oper – Zur Verwaltungsvorlage „Zukünftige Struktur der Eigenbetriebe Kultur“

Juli 19, 2012 · Abgelegt unter Bert Sander, Haushalt, Kultur · Comment 

Stadtrat Bert Sander in der Ratsversammlung am 18.07.:

Zur Erinnerung: Am Anfang dieser Debatte stand das Gutachten der vom Stadtrat beauftragten Münchner Kulturberatungsfirma actori, das prognostizierte, dass sich bei Beibehaltung des bisherigen Zuschusses für die vier Kulturinstitutionen (Gewandhaus, Oper [einschließlich MuKo], Centraltheater und Theater der jungen Welt) bis zur Spielzeit 2014/15 eine Deckungslücke von 5,7 Mill. € auftuen wird.

Doch bevor die Diskussion über die sich aus dem Gutachten ergebenden Konsequenzen im Stadtrat überhaupt begonnen hatte, verkündete der OB die „weichste“, heißt, die den anstehenden Problemen am weitesten ausweichende aller nur denkbaren Konsequenzen – die frohe Botschaft nämlich lautete: Fürchtet Euch nicht, es bleibt nicht nur alles wie gehabt, sondern es geht wie selbstverständlich auch immer weiter wacker voran – wenn auch mit dem Kopf bzw. – in diesem Fall treffender ausgedrückt – mit der Oper durch die Wand. Die von actori angezeigten Gefahren wurden durch publikumswirksame feierliche Beschwörungen Leipzigs als Kulturstadt elegant wettgemacht.

Chapeau Herr Oberbürgermeister, wirklich ganz große Oper! Weiterlesen…

Ein Gespenst geht um, nicht weit vor den Mauern unserer Stadt!

Juli 18, 2012 · Abgelegt unter LEIPZIGER ZWISCHENTÖNE, OBM-Wahl 2013 · Comment 

Die mit der Begründung „ALLES ANDERE WÄRE EINE KATASTROPHE“ durch die SPD-Parteifreundin und Amtskollegin unseres Oberbürgermeisters aus der Nachbarstadt an der Saale ausgesprochene Wahlempfehlung für den Kandidaten des kommunalpolitischen Wiedersachers der CDU hat nicht geholfen. Am Wochenende ist Bernd Wiegand als parteiloser Kandidat in der Stichwahl um das höchste kommunalpolitische Amt von 29.329 Bürgern Halles (nur 15% der Wahlberechtigten!) zum Oberbürgermeister der Händelstadt gekürt worden.

Die noch amtierende Hallenser Oberbürgermeisterin Frau Szabados ist sprachlos.

Nicht aufgrund der „sehr weit verbreiteten Verdrossenheit über Parteienpolitik“, wie der hallesche Politikwissenschaftler Professor Everhard Holtmann den Aktiven der repräsentativen Demokratie bescheinigte, findet sie keine Worte. Auch das nur 29% der Wähler Ihrer Stadt das Recht und die Pflicht zur demokratischen Entscheidung wahrgenommen haben, hat Ihr nicht den Mund verschlossen. Weiterlesen…

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