„Leipzig sollte nicht in den Wettbewerb um die günstigsten Arbeitsbedingungen einsteigen“

November 20, 2012 · Abgelegt unter Dirk Feiertag, OBM-Wahl 2013, Wirtschaft 

(Freier Bürgermeisterkandidat Dirk Feiertag auf dem OBM-WAHL-Podium des Vereines „Gemeinsam für Leipzig“ – Björn Meine LVZ 20.11.2012)

Was Dirk Feiertag auf Rene Hobusch`s FDP-Muster zur kommunalpolitischen Investorenwerbung als Zukunftsaufgabe für unsere Stadt aussagte, sollte der von Mathias Reuschel über das Hausaufgabenheft der Kandidaten angeforderte Schwerpunkt gewesen sein?

Wie soll sich Leipzig wirtschaftlich grundsätzlich entwickeln?

Natürlich mindert, wie Hobusch es will, eine Gewerbesteuersenkung die Ausgaben der Unternehmer und eine First-Class-Handlungsbetreuung im Rathaus (mit VIP-Lounges?) lockt die, „die was aufbauen wollen“ nach Leipzig.

Der Arbeitsmarktes einer Stadt, die sich als bundesdeutsche Armutshauptstadt am Markt bewegt, entscheidet aber ebenso über die Investition „der Arbeitsplatzschaffer“.

Das wirtschaftspolitische Profil eines Oberbürgermeisters messen wir an den von ihm vertretenen kommunalpolitischen Regeln, die entscheiden auf wessen Kosten wer in Leipzig mit wem, wohin wachsen darf.

Dirk Feiertag`s Aussage sollte dazu ein Bekenntnis sein.

AG [BÜRGERKIEZ]
Wählerinitiative Realität – Die Zukunftswerkstadt e.V.