Es ist gewählt!

Der alte und neue Oberbürgermeister Leipzigs ist am 17.02.2013 von 15,28% (16,17% 1.Wahlgang) der Leipziger Wahlberechtigten für weitere 7 Jahre in seinem Amt bestätigt worden.

Auch trotz dieser äußerst schmalbrüstigen Akzeptanz des höchsten Bürgers in unserer Kommune übermittelt die Wählervereinigung Leipzig (WVL) e.V. demokratische Glückwünsche an Burkhard Jung.

11.969 Leipzigerinnen und Leipziger haben im 1.Wahlgang am 27.01.2013 den durch die WVL unterstützten Kandidaten Dirk Feiertag ihre Stimme gegeben. Dieses Wahlergebnis von 6,9% ist ein Erfolg, der für die Zukunft unmissverständliche Forderungen an Feiertag sowie die Vielzahl seiner Unterstützer stellt und keine andere Interpretation als das intensive Weitermachen zulässt.

Auch dass in der Gruppe der jüngeren Wähler, geboren in den Jahren 1979 bis 1995 (18 bis 34 Jahre), über 16% für Feiertag (und Hobusch FDP) votieren, damit CDU und Linke klar hinter sich, das Bündnis 90 auf Blickhöhe gehalten wurde, zeigt weiterhin die gewaltige demographische Kraft, welche in Feiertag, der Vielzahl von Einzelunterstützern, Bürgerinitativen, Vereinen und den politischen Gruppierungen Neues Forum, Piraten Leipzig und WVL steckt.

Die Wählerverienigung Leipzig (WVL) e.V. sieht sich nach 2,4% der Stimmen für Bendikt Rehbein im Jahre 2006 durch das fast verdreifachte 2013er Ergebnis Dirk Feiertags in ihrem Handeln und ihrer Programmatik einer bürgerschaftlichen kommunalen Selbstverwaltung bestätigt und ruft insbesondere die kommunalpolitischen Kräfte des Neuen Forums und der Piraten Leipzigs auf, die vor unserer Stadt stehenden Entwicklungen, wie im Wahlkampf Feiertag bestens praktiziert, gemeinsam unter Wahrung der Eigenständigkeit und der speziellen „Individualität“ aller Partner weiter anzupacken. Ein gemeinsames Handeln sollte Erfolgsgarant für eine noch lebenswertere Stadt für alle Menschen sein.

Der dogmatische Starrsinn von Rosa, Grün und Schwarz hat 2013 einen Wandel in unserer Stadt blockiert. Die Empörung einger CDUler über einen entsprechenden Kontakt unseres Polizeipräsidenten Horst Wawrzynski mit Frau Dr.Höll zeigt deutlich, wie überlebt und veraltet die Strukturen der etablierten Parteien in möglichen Gestaltungssituationen agieren und dabei die übrigen Bürger in Geiselhaft für ihre parteipolitischen Ziele nehmen. Dies wird keine Zukunft haben.

Karsten Kietz [WVL]

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