….., wir haben allerdings nur ein freies Bürgerradio!

Juni 8, 2011 · Abgelegt unter Allgemein, Bildung, Bürgerrecht, RADIO BLAU · Comment 

Das auch noch chaotisch, anarchistisch und einigermaßen dilettantisch daherkommt. Aber Radio Blau bedeutet mehr als die gekonnte Kommerzialisierung bzw. Vermarktung von sonst- und irgendwas und vor allem Langeweile.

Es ist unser Radio, befreit von Quote, vom musikalischen Mainstream, von Modedeppen, es ist ein hörenswertes Radio. Es ist KULTUR.

Ob diese Feststellungen BERT SANDERs, des Stadtrates der Wählervereinigung Leipzig (WVL) e.V. das Votum der Ratsversammlung zum Haushaltsantrag DER LINKEN-Fraktion am 03.März beeinflußte, mag Hellseherei beschreiben, die Argumente der Gegenstimmen scheinen jedoch nicht erklärbar. Sind 10.000€ Haushaltsluft mehr wert als das Überleben von kultureller Vielfalt? Betriebswirtschaft versus Kultur?

Vielen Dank an Rainer Balcerowiak für seine per 07.06. veröffentlichten „Einschätzung“ zum Bachfestes Leipzig 2011 und den darin ergangenen Hinweis auf das Bach-Motto

Es muß alles möglich zu machen seyn“.

Auch die Möglichkeit für 0,16€ ganze 60 Sekunden freies Bürger-Radio zu machen?

Die Wählervereinigung Leipzig (WVL) e.V. bittet um Unterstützung des

Radio-Verein Leipzig e.V. (RVL),

Rechtsträger der Projekte Radio Blau und Hörfunkwerkstatt für Kinder und Jugendliche

und um Beachtung der Veröffentlichung im www. [→ http://www.radioblau.de/index.php?z=bl5]

Für die langfristige Sicherung des letzten freien Bürgerradios unserer Stadt möchten wir ausdrücklich auf das Patenschaftsmodell 3 hinweisen.

WIR MACHEN UNSERE KULTUR!

SOLIDARITÄT MIT RADIO BLAU!

Richtet monatliche Daueraufträge über Vielfache von 0,16€

(IN WORTEN: VIELFACHE VON SECHZEHN CENT)

zugunsten des RVL e.V., Konto 110 076 3984, BLZ 860 555 92 bei der Sparkasse Leipzig ein!

Das Bett ist so gut, wie wir es uns machen.“

DANKE.

Karsten Kietz
Vorsitzender der Wählervereingung Leipzig (WVL) e.V.

(Patenschaftsmodell 3: Spende Sendezeit für 9,53 Euro pro Stunde. Du kannst Radio Blau auch einfach SENDEZEIT für 9,53 Euro pro Stunde spenden, denn genau soviel betragen unsere Sende- und Leitungskosten für eine Stunde Radio Blau. Für Hörer/innen und Sympathisant/innen mit dem – Unterstützungsaufruf inkl. Spendenquittungsprocedere auf [→ http://www.radioblau.de/index.php?z=bl5])

Pressemitteilung zur Schließung des Naturkundemuseums

September 29, 2010 · Abgelegt unter Allgemein, Bildung, WV-Leipzig · Comment 

Wie temporär ist die Schließung des Naturkundemuseums wirklich?

Der Aufschrei war groß in Leipzig als Oberbürgermeister Burkhard Jung und Kulturbürgermeister Michael Faber am 17. September verkündeten, das Naturkundemuseum „temporär“ schließen zu wollen.
Fraktionsübergreifend und über die breite Bevölkerung herrschte schnell Einigkeit darüber, dass das am 5. Juni 1912 eröffnete naturkundliche Heimatmuseum am Goerdelerring, wo es seit seinem Umzug 1923 beheimatet ist, unbedingt erhalten bleiben müsse.
Auch die Wählervereinigung Leipzig (WVL) bekennt sich ausdrücklich zum Erhalt des Museums.

„Leider können wir weder dem Museum, noch der Stadt Leipzig mit veranschlagten 9 Millionen Euro unter die Arme greifen, womit sich eine Restaurierung des Gebäudes oder ein Umzug realisieren lassen würde“, bittet der Pressesprecher der WVL, Manuel Kuzaj, um Verständnis. „Vielmehr hat uns die Berichterstattung der vergangenen Tage dazu veranlasst, nachzuforschen, welche Fehler in der Vergangenheit gemacht wurden damit eine Situation eintritt, wie wir sie heute erleben“, so Kuzaj weiter.

Weiterlesen…

Stadtbezirksbeirat Tim Elschner zum Bau einer Containerschule auf dem Robert-Koch-Platz: „Zeitliche Befristung der Übergangslösung wäre wünschenswert gewesen“

Januar 22, 2010 · Abgelegt unter Bildung · Comment 

tim_webseite

Der Stadtrat hat auf seiner Sitzung vom 20. Januar 2010 entschieden: Auf dem Robert-Koch-Platz im Waldstraßenviertel wird zum Beginn des neuen Schuljahres eine Schule in Systembauweise eröffnet. Gleichzeitig werden im Schulbezirk Mitte die Lessing-Schule, die Manet-Schule und die Grundschule am Floßplatz zusammengefasst.

Da die Verwaltung nicht frühzeitig erkannt hat, dass die Kapazität der Lessing-Schule ab dem nächsten Schuljahr nicht mehr ausreicht, muss insofern eine kurzfristige Lösung her. Dieser offenkundige Handlungsdruck führte mangels echter Alternativen zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch zu oben genannten Votum.

Aus Sicht von Stadtbezirksbeirat Tim Elschner ist dabei erfreulich, dass der an das künftige Übergangsgebäude angrenzende Spielplatz nun nicht mehr der Schule zugeschlagen wird und somit während bzw. auch nach den Unterrichts- und Hortzeiten weiter der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. „Allerdings bedauere ich, dass die Übergangslösung im Beschluss nicht durch zeitliche Befristung als beruhigendes Signal an künftig betroffene Eltern, Anlieger und Bewohner des Waldstraßenviertels mit zum Ausdruck gebracht wurde,“ so Elschner. Laut LVZ-Online vom 20. Januar 2010 wollte Sozialbürgermeister Thomas Fabian keine genaue Prognose zu Protokoll geben, wie lange die Containerschule als Übergang dienen wird.

Der Stadtbezirksbeirat Mitte hatte zuvor in seiner Sitzung am 14. Januar 2010 ohne Gegenstimme dafür votiert, die Übergangslösung bis zum Schuljahr 2013/2014 zu befristen. Das Ergebnis der Beratung bzw. die Empfehlung des Beirates erhielten die Mitglieder der Ratsversammlung sowie Beigeordneten zur Kenntnisnahme.

Quo vadis „Jugendparlament“ in Leipzig?

September 6, 2009 · Abgelegt unter Bildung, Bürgerrecht · Comment 

tim_webseite

Bereits 2001 gab es bei der Kinderrechtstagung das Bestreben engagierter Jugendlicher, eine Kinder- und Jugendvertretung auch für Leipzig aufzubauen. Damals ergab die Diskussion auf kommunalpolitischer Ebene jedoch unverständlicherweise und wenig nachvollziehbar, dass ein Jugendparlament auf wenig Akzeptanz stoßen würde. Voraussichtlich im November 2009 will der Stadtrat über einen erneuten Antrag der Fraktion von Bündndis 90/Die Grünen entscheiden, bei dem es um die grundsätzliche Frage geht: Wird es künftig in allen Stadtbezirken Jugendstadtbezirksräte und mittelfristig möglicherweise ein gesamtstädtisches, demokratisch legitimiertes und überparteiliches Jugendparlament geben, das die Interessen der Jugend gegenüber Oberbürgermeister, Stadtrat und Stadtverwaltung vertritt? Die Wählervereinigung Leipzig (WVL) unterstützt und wirbt für diesen Antrag und fordert auch ein klares Bekenntnis von allen anderen Fraktionen dazu ein.

„Wir haben uns in den vergangenen Monaten immer wieder und sehr intensiv mit dem Thema Jugendparlament beschäftigt. Jugendparlamente bieten jungen Menschen einen Einstieg in die Politik – ohne Parteibindung,“ so Wählervereinigungs-Sprecher Tim Elschner.

Die WVL treibt jedoch die Sorge um, dass das Thema „Jugendparlament“ erneut auf Eis gelegt werden könnte. „So wurde“, bedauert Elschner, „schon einmal im Mai 2008 ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen zum Thema „Kinder- und Jugendvertretung“ trotz der sich im Stadtrat abzeichnenden Zustimmung zurückgezogen, nachdem Oberbürgermeister Jung (SPD) vordergründig insbesondere auf fehlende personelle Kapazitäten aber auch mangelnde finanzielle Ressourcen verwiesen hat.“ Diesmal ist der Standpunkt der Stadtverwaltung von noch größerer Klarheit: Die Verwaltung hält „die Implementierung von Stadtbezirksräten oder eines Jugendgemeinderates für nicht zielführend.“ Auch werden andere Jugendbeteiligungsformen als ausreichend erachtet.

Aus Sicht der Wählervereinigung Leipzig geht es in Sachen Jugendbeteiligung nicht um ein „entweder oder“, sondern vielmehr um ein „sowohl als auch“. Mit der Errichtung von Jugendräten in den Stadtbezirken sollen andere bereits bestehende Jugendbeteiligungsformen wie z.B. der „Runde Tisch der Jugend“ und der „Stadtschülerrat“ auch ausdrücklich nicht abgeschafft werden.

Weiterlesen…

WVL begrüßt Stadtratsbeschluss: Leipzig bekommt seine erste Einwohnerversammlung

Juni 23, 2009 · Abgelegt unter Bildung, Bürgerrecht, Fluglärm, Stadtentwicklung, Wirtschaft · Comment 

Die Bürger Leipzigs bekommen, vom Stadtrat in seiner Sitzung am 17.06.2009 beschlossen, ihre erste Einwohnerversammlung und der LVZ war aus Sicht der Wählervereinigung Leipzig (WVL) dieser Quantensprung in Sachen Bürgernähe in Zusammenhang mit dem Freiheits- und Einheitsdenkmal nur eine Randmeldung wert. So heißt es in der Ausgabe der LVZ vom 18.06.2009 lapidar: „ … Dafür soll es eine Einwohner-versammlung geben, bei der detailliert über die Wettbewerbsvorschläge und mögliche Standorte informiert wird. …“

„Dass es demnächst in Leipzig eine erste Einwohnerversammlung gemäß § 22 SächsGO geben wird, verbucht die Wählervereinigung auch als ihren Erfolg, da sie schon seit längerem für Einwohnerversammlungen wirbt und indem sie als einzige in ihrem Wahlprogramm zu den am 7. Juni 2009 stattgefundenen Stadtratswahlen ausdrücklich davon sprach, die bereits bestehende Möglichkeit der Durchführung von Einwohnerversammlungen bei bedeutsamen städtischen Angelegenheiten künftig aktiv zu nutzen,“ so Wählervereinigungs-Sprecher Tim Elschner. Gleichzeitig geht ein Wunsch der WVL in Erfüllung, gerade zum Einheits- und Freiheitsdenkmal eine Einwohnerversammlung stattfinden zu lassen.

Dass es bislang in Leipzig keine Einwohnerversammlungen gab, lag unter anderem daran, „dass der Stadtrat … dies nicht als einen sinnvollen Ansatz angesehen“ habe, so Bürgermeister Müller (SPD) aufschlussreich noch in der Stadtratssitzung vom 20.05.2009 auf eine Einwohneranfrage des Wählervereinigungs-Sprecher Tim Elschner zum Thema. Deshalb begrüßt die Wählervereinigung Leipzig nun auch ausdrücklich den in der letzten Ratsversammlung vor der Sommerpause eingeleiteten Sinneswandel der etablierten Parteien und wird sich künftig mit ihren zwei Stadträten für das regelmäßige Stattfinden weiterer Einwohnerversammlungen einsetzen, so z.B. wenn es um die künftige Bebauung bzw. Gestaltung des Wilhelm-Leuschner-Platzes geht.
Weiterlesen…

« Vorherige SeiteNächste Seite »