Grundeinkommen und Komplementärwährung für Leipzig?

Bei der „Kommunalpolitischen Tafelrunde“ im Haus der Demokratie gaben die Kandidaten des Wahlvorschlages der Wählervereinigung Leipzig (WVL) e.V. im Wahlkreis 4 (Südvorstadt, Connewitz, Lößnig, Dölitz-Dösen) Volkmar Kreiß und Rainer Kühn Einblick in die Grundlagen von Komplementärwährung und dem Grundeinkommen. Ihre Ideen für die Nutzung der Vorteile in Leipzig stellten Sie zur Diskussion.

Mit der Aufarbeitung der anstehenden Probleme ist auch der neue Haushaltsplan der Stadt Leipzig nur mit der Neuaufnahme von Kreditverbindlichkeiten realisierbar. Mit jeder Neuverschuldung macht sich die Stadt jedoch abhängig von Institutionen, denen ihre Gewinnmaximierung wichtiger ist, als das Gemeinwohl unserer Stadt.

Volkmar Kreiß und Rainer Kühn sehen hier Möglichkeiten einer Komplementärwährung. Weiterlesen…

Grundeinkommen und Komplementärwährung für Leipzig – Stadtpolitik für Alle

Samstag 12.04.2014 11 Uhr
Café vom Haus der Demokratie Leipzig, Bernhard-Göring-Str. 152

Volkmar Kreiß und Rainer Kühn (WK4)

Neue Maßstäbe für das Jobcenter Leipzig

Die Leipziger Erwerbsloseninitiative, die Initiative Grundeinkommen Leipzig und der parteilose OBM-Kandidat Dirk Feiertag haben heute um 11 Uhr zu einer kleinen Kundgebung vor dem Jobcenter Leipzig eingeladen.

Gemeinsam wollen sie sich stark machen für die Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens und die Erwerbslosen vor Ort darüber aufklären.

Volkmar Kreiss, Vertreter der Initiative BGE Leipzig, erklärt hierzu: „Unter dem Bedingungslosem Grundeinkommen versteht man die finanzielle Absicherung, die jedem Menschen ohne Bedürftigkeitsprüfung oder Arbeitszwang gewährt werden soll.“

Viele Menschen wissen dabei gar nicht, dass auch die Kommune erheblichen Einfluss darauf hat, wie sich die Bedingungen der Erwerbslosigkeit im Einzelnen vor Ort gestalten. Dirk Feiertag, der als OBM-Kandidat angetreten ist, um auch die Interessen der vielen Erwerbslosen der Stadt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, weiß nur zu genau, wie unsinnig der Leitsatz vom “Fördern und Fordern” in Leipzig oftmals ausgelegt wird: „Das Jobcenter Leipzig fördert eine Vielzahl von kostspieligen Qualifikationsmaßnahmen, die zu einem großen Teil mehr als Daumenschraube, denn als Qualifikation dienen. Gleichzeitig erhalten Hilfeempfänger/-innen, die sich selbst um Qualifikationsmaßnahmen kümmern, oft eine Ablehnung wegen fehlender Mittel des Jobcenters. Das ist doch absurd!“ Weiterlesen…