Ein kleiner Augenblick für Stadtrat Udo Berger (WVL) und den Augustusplatz – V/A159 Ratsversammlung vom 25.01.2012

Haltestelle Augustusplatz

Der Oberbürgermeister wird beauftragt noch im ersten Halbjahr 2012 erste Vorstellungen zum behindertengerechten Ausbau der Haltestelle Augustusplatz im Fachausschuß Stadtentwicklung und Bau vorzulegen. Ziel ist der behindetengerechte Ausbau der Haltestelle bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes 2013. Weiterlesen…

Google Street View Leipzig

Januar 8, 2011 ·Abgelegt unter Allgemein, Stadtentwicklung, WV-Leipzig · Comment 

Seit dem 18. November nun sind die Straßenansichten Leipzigs auf „Google Street View“ in der ganzen Welt zu „bestaunen“.

Wo anfangs unter den Bürgerinnen und Bürgern sowie Hauseigentümern eine große Skepsis und Abneigung bestand, dass ihr vom Grundgesetz gegebenes Recht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung vom US-Unternehmen Google beschnitten werden würde, muss man nun konstatieren, dass offenbar alles halb so schlimm ist, wie zunächst vermutet.

Ganz im Gegenteil tun die Bilder aus den Jahren 2008 – 2009 niemanden so richtig weh und die proklamierte Erhöhung von Wohnungseinbrüchen ist offenbar auch ausgeblieben. Konkret findet sich im Internet ein „kunterbuntes Zusammengestoppel aus verschiedenen Jahreszeiten und ein großes Lückenpuzzle“ (LVZ vom 22.11.2010, Seite 19) der Straßen der Messestadt. Winter und Weihnachtsmarkt in der Innenstadt, Sommer und strahlender Sonnenschein am Hauptbahnhof, Baustelle an der Universität und ein halbfertiges Paulinum, ein Blick in die Mädler-Passage und Auerbachs-Keller sowie in die über die Stadtgrenze hinaus bekannte Kneipenmeile Drallewatsch fehlt ebenso wie die Nikolaikirche, als Ausgangspunkt der Montagsdemonstrationen 1989 oder das Alte Rathaus. Weiterlesen…

Pro Bürgerengagement – contra Naziaufmarsch

Oktober 17, 2010 ·Abgelegt unter Allgemein, Bürgerrecht, WV-Leipzig · Comment 

Ein großer Dank geht dieses Wochenende an alle Leipzigerinnen und Leipziger die friedlich gegen den Aufmarsch der Nationalsozialisten an den vielen Orten der Stadt demonstriert haben, damit auch zukünftig gilt: „Keine Zukunft für Nazis in Leipzig!“

Ein ebenso großer Dank gilt der Polizei, die durch ihr Großaufgebot die Kundgebung betreuen musste und dafür aus dem gesamten Bundesgebiet nach Leipzig geholt wurde. Auch der Leipziger Polizeipräsident Horst Wawryzinski bedankt sich bei der Bevölkerung für das friedliche und besonnene Verhalten.

Nur wenige Tage nachdem an die 40.000 Menschen der friedlichen Revolution vor 21 Jahren auf dem Augustusplatz gedacht haben, zogen die Menschen wieder auf die Straße um der rechten Kundgebung am Hauptbahnhof Paroli zu bieten.

Dank der Bemühung der Stadtverwaltung und der Rechtsprechung seitens der Verwaltungsgerichte wurden die anfangs geplanten vier Routen verboten. Dass die Rechten dadurch die „Lust“ an der Kundgebung verloren zu haben schienen zeigt sich früh.
Und so müsste man sich beinahe für die vereinzelten Spontandemonstration der Rechten in Stadtgebiet Leipzig sowie einer geplanten Versammlung in Halle/Saale und weiteren Orten „bedanken“, könnten sie doch den Verwaltungsgerichten viel Nahrung an Gründen geben ein erneutes Verbot auszusprechen, wenn wieder einmal eine Demonstration angemeldet werden sollte.

Manuel Kuzaj
Pressesprecher der Wählervereinigung Leipzig e.V. (WVL)

Kommentar zur Neugestaltung des Wintergartenareals

August 29, 2010 ·Abgelegt unter Arbeitskreis Stadtentwicklung, WV-Leipzig · Comment 

„Warum muss eigentlich jedes Fleckchen Erde in Leipzig zugebaut werden?“

Diese Frage stellt sich der Verfasser, wie vielleicht auch viele andere Leipziger Bürgerinnen und Bürger, als die Leipziger Volkszeitung (LVZ) an diesem Wochenende (28./29.08.2010, Seite 18) über den städtebaulichen Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Wintergartenquartiers berichtete. Demnach soll das ca. 7200 Quadratmeter große Grundstück neben dem Wintergartenhochhaus neu gestaltet bzw. bebaut werden.

Warum jedoch muss dies unbedingt geschehen? Ist es nicht schon bezeichnend, dass man für das Areal in der Vergangenheit keinen geeigneten Käufer fand.
Warum genügt es nicht die freie Fläche so zu belassen, wie sie aktuell ist? Oder wenn schon eine Veränderung nötig ist, warum begrünt man diese nicht und pflanzt ein paar Bäume, womit das Umfeld insgesamt ebenfalls attraktiv aufgewertet wird.

Die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft  (LWB) verweisen darauf, dass alle 208 Wohnungen des Wintergartenhochhauses derzeit vermietet sind. Mit einer möglichen Realisierung einer der beiden Siegerentwürfe, würden um das Wintergartenhochhaus 5-6 stöckige Gebäude entstehen. Wie wird sich dies auf die Wohnqualität in den unteren Etagen des insgesamt gut 100 Meter hohen Wohnhauses auswirken?

Mit der Bebauung der Höfe am Brühl, der beiden verbliebenen Winkel am Bildermuseum, dem Bau der neuen Probsteikirche St. Trinitatis (am Martin-Luther-Ring) sowie einer möglichen Bebauung der Freifläche zwischen Thomaskirchhof und Petersstraße (die LVZ berichtete) zu Gunsten eines Imbissbetreibers, verschwinden demnächst weitere zentrale Grünflächen.

Quelle: http://www.leipzig.de/de/buerger/newsarchiv/2010/16954.shtml

Die Stadt beweist jedoch mit der begonnen Wiedererrichtung der Klingertreppe zwischen der Runden Ecke und dem Richard-Wagner-Platz, das eine Einbindung der Grünanlagen, wie der am Dittrichring, sehr wichtig ist. Der Promenadenring, der älteste städtische Landschaftspark Deutschlands, bietet derzeit und somit auch zukünftig die einige Möglichkeit Natur im Stadtkern zu erleben.

Der Verfasser moniert weiterhin, dass es in Leipzig genügend brachliegende Flächen gibt, welche sich für Neubebauung jedweder Art wesentlich besser eignen würden, als es bei Flächen im Stadtzentrum der Fall ist. In den letzten Wochen war mehrfach über eingestürzte oder einsturzgefährdete Häuser und Dächer zu lesen (Haus in der Bernhardtstraße; Haus Antonienstraße 46 / Ecke Klingerstraße; Haus Lütznerstraße / Ecke Cranachstraße; Haus in der Lutherstraße;…).

In einer Einwohneranfrage wurde erst kürzlich über die Zukunft von 40 brachliegenden Flächen gefragt. Da der Stadtverwaltung hierbei der Arbeitsaufwand zu hoch war, musste die Frage auf fünf Flächen beschränkt werden. Eine Antwort diesbezüglich steht noch aus. Doch fest steht, dass städtisches Grün als Erholungsraum unbedingt erhalten bleiben muss.

Ehemaliger Vorsitzender des Arbeitskreises Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr der Wählervereinigung Leipzig e.V. (WVL)

Rundgang durch die Innenstadt mit der WVL

April 29, 2009 ·Abgelegt unter Termine · Comment 
2. Mai 2009
08:00bis09:30

Die Wählervereinigung Leipzig lädt am Samstag, den 2. Mai 2009 um 8 Uhr auf den Marktplatz vor dem Alten Rathaus interessierte Bürger, Anwohner, Einzelhändler und andere Gewerbetreibende zu einem morgendlichen Rundgang noch vor der allgemeinen Geschäftsöffnung durch die Innenstadt ein. Die Veranstaltung steht unter dem allgemein gehaltenen Thema „Wie weiter mit Leipzigs Innenstadt?“

Tim Elschner und Wolfgang Storch, Kandidaten der Wählervereinigung Leipzig im Wahlkreis Mitte, wollen bei diesem Rundgang Bürgern Gelegenheit geben, ihre Anregungen zur weiteren Entwicklung der Leipziger Innenstadt kundzutun und mit ihnen über weitere notwendige Schritte, um diese noch attraktiver zu machen, einen Diskurs führen.

„Die wirtschaftliche Situation des Leipziger Einzelhandels und der Gastronomie, Sicherheit und Ordnung, die künftige Gestaltung des Wilhelm-Leuschner-Platzes, die Brühlbebauung, das Freiheits- und Einheitsdenkmal und insbesondere das vom Stadtrat beschlossene Konzept „autoarme Innenstadt“ sind Dauerbrenner, weiß Tim Elschner aus seiner kommunalpolitischen Arbeit zu berichten. „Über diese und andere Themen wollen wir, gewiss zu einer unorthodoxen Zeit aber dafür in aller Ruhe, mit unseren Mitbürgern diskutieren und dabei auch über die Arbeit der Stadtverwaltung und des Stadtrates kritisch Bilanz ziehen“, fährt Elschner fort.

Den Rundgang wird die Wählervereinigung Leipzig am Goerdeler-Denkmal
vor dem Neuen Rathaus mit einem Gedenken gegen 9.30 Uhr beenden.

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