IG FORTUNA: 1000 Namen für Burkhard Jung

November 16, 2015 ·Abgelegt unter Arbeitskreis Stadtentwicklung, GEMEINSAM LEIPZIG WOLLEN, IG Fortuna, Infrastuktur / Verkehr, Karsten Kietz, Kino der Jugend, Kultur, Leipzig, Stadtentwicklung · Kommentare deaktiviert für IG FORTUNA: 1000 Namen für Burkhard Jung 

Als sich die „IG FORTUNA | Kino der Jugend“ vor knapp zwei Monaten gründete, ahnte kaum einer, welche Bedeutung das 1987 geschlossene Kino in der Eisenbahnstraße 162 für viele Leipzigerinnen und Leipziger bis heute besitzt.

Diese hohe Resonanz können die „Kinoretter“ nun auch mit Zahlen untermauern. Ohne großen Aufwand hat die Interessengemeinschaft, in der sich neben Nachbarn und jungen Kulturschaffenden auch die vier zentralen Bürgervereine der angrenzenden Viertel (Neustädter Markt e.V., BV Volkmarsdorf, Bülowviertel e.V., BV Sellerhausen-Stünz) zusammengetan haben, bereits über 1.000 Unterschriften für den Erhalt des Gebäudes gesammelt. „Wo auch immer wir für die Rettung des Kinos geworben haben, sind wir auf eine Welle der Sympathie gestoßen.“ bestätigt Jörg Werner, einer der engagierten Nachbarn in der IG. -> WEITERLESEN

Thälmann!

April 9, 2014 ·Abgelegt unter Allgemein, Bert Sander, GEMEINSAM LEIPZIG WOLLEN, Leipzig, WV-Leipzig · Comment 

Am heutigen Tag, dem 09.04.2014 enthüllt Kulturbürgermeister Michael Faber am Gebäude Zollikoferstraße 23 eine Gedenktafel zum Auftritt Ernst Thälmanns bei einer Kundgebung zur Reichspräsidentenwahl 1932 auf dem Volkmarsdorfer Markt (vorm. Ernst-Thälmann-Platz).

Hier auf dem Volkmarsdorfer Markt, einem Versammlungsort der Arbeiterschaft und ihrer Organisationen, fand am 9. April 1932 eine Veranstaltung anlässlich der Reichspräsidentenwahl statt. Ernst Thälmann (geboren am 16. April 1886 in Hamburg – ermordet am 18. August 1944 im KZ Buchenwald) trat auf einer Bühne vor dem ehemaligen Gebäude in der Zollikoferstraße 23 als Redner auf.“

und ein historisches Foto des Fotografen Fritz Böhlmann aus dem Bestand des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig sollen an Thälmann erinnern.

Bert Sander [WVL]: »Ernst Thälmann ist durchaus als eine ›tragische Person‹ zu bezeichnen; zum einen war er ein glühender Anhänger des Stalinismus und zugleich ein Opfer desselben. Die in der DDR betriebene Idealisierung von Thälmann lässt der Persönlichkeit Thälmann jedenfalls keine historische Gerechtigkeit widerfahren, sie überfordert ihn schlechthin. Das zu DDR-Zeiten zelebrierte unkritische Thälmann-Bild hat auch dazu geführt, dass der Blick auf eine kritische, andere marxistisch-kommunistische Tradition, die es ja auch gab, verstellt wurde.«

Rede auf der Ratsversammlung der Stadt Leipzig am 14.12.2011 zum Beschluß der Rückbenennung des Ernst-Thälmann-Platzes in Volkmarsdorfer Markt

(sh.auch l-iz.de)

Die Wählervereinigung Leipzig setzt weiter auf bürgerschaftliches Engagement

Erst in den Morgenstunden des Donnerstag gingen die Mitglieder der WVL auseinander, denn die auf der Jahresversammlung gefaßten Beschlüsse wurden noch lange diskutiert und aus Sicht der Historie des Vereins und dem angesteuerten Weg behandelt. Nur wenige begaben sich nach Ende der Zusammenkunft sofort auf den Heimweg und fast hätte die Morgensonne den letzten Streitern diesen zusätzlich erleuchtet.

Nach ordentlichen Abschluß des Jahres 2012 und der Entlastung der Verantwortlichen wurde aufgrund des gesundheitsbedingten Rückzuges von Peter Kripp aus dem Vorstand, Stefan Kuhtz vom Intergrativen Bürgerverein Volkmarsdorf in diesen gewählt. Er ergänzt nunmehr die alte Führungsriege Bestfleisch, Kipping, Kietz als 2.stellvertretender Vorsitzender. Weiterlesen…

Vorstandssitzung der Wählervereinigung Leipzig (WVL) e.V. 28.02.2013

1. Aufnahme von Neumitgliedern Weiterlesen…

Ernst Thälmann vs. Volkmarsdorfer Markt

Dezember 15, 2011 ·Abgelegt unter Allgemein, Stadtentwicklung · Comment 

WVL-Stadtrat Bert Sander in der Ratsversammlung am 14.12. zum Tagesordnungspunkt Umbennenung des Ernst-Thälmann-Platzes in Volkmarsdorfer Markt:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir betreiben keine Bilderstürmerei, mit unserem Antrag den Thälmann-Platz wieder in „Volkmarsdorfer Markt“ zurück zu benennen wird der Name „Thälmann“ keineswegs geschliffen, eine Gedenktafel soll auch künftig hin an seine Auftritte in Leipzig erinnern.

Ernst Thälmann ist durchaus als eine „tragische Person“ zu bezeichnen, zum einen war er ein glühender Anhänger des Stalinismus und zugleich ein Opfer desselben. Ingo Sasama hat bereits darauf hingewiesen, dass der bislang Stalin willfährige Thälmann eben auch auf ausdrücklichen Geheiß von Stalin hin seinen späteren Mördern überlassen wurde. Weiterlesen…

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