NACHWAHL WK9: KÖNIG und BÖHLAU [WVL]

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Die Mitgliederversammlung der Wählervereinigung Leipzig (WVL) hat am Montag, dem 04.08.2014, für die Nachwahl zur Kommunalwahl am 12.10.2014 einen Wahlvorschlag beschlossen.

Ansgar Maria König, ausgeschiedener Stadtrat der Fraktion Bündnis90/Die Grünen und Berndt Böhlau, FREIE WÄHLER Seehausen und Ortschaftsratsvorsitzender der Gemeinde wurden nominiert. .

Die Kandidaten setzen seit langer Zeit Zeichen für eine Erahltung und Entwicklung der Kultur unserer Stadt und die Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtteilen. Auch Ihre Devise:

Mehr Miteinander statt Gegeneinander – pragmatische Politik. Die beste Lösung für die Bürger wird mit dem Bürger getroffen, denn Entscheidungen müssen vor Ort funktionieren.

Wir werben mit dieser Politik um die Stimmen der Leipzigerinnen und Leipziger für die Nachwahl im Wahlkreis 9.

Karsten Kietz [WVL]

99,7% mit 1.612 Stimmen → Freie Wählergemeinschaft Seehausen [FWS]

Die Freie Wählergemeinschaft Seehausen wird mit Berndt Böhlau, Olaf Trantau, Holger Köckeritz, Steffen Prautzsch, Detlef Stannek und Sven Rickelt im neuen Ortschaftsrat Seehausen vertreten sein.

Bild: Berndt Böhlau

10,7% mit 1.083 Stimmen → Heike Blum [WVL]

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Die Wählervereinigung Leipzig (WVL) e.V. wird mit Heike Blum im neuen Ortschaftsrat Böhlitz-Ehrenberg vertreten sein.

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[www.l-iz.de] 10 etwas andere Fragen zur Leipziger Stadtratswahl: Heute antwortet Bert Sander für die Wählervereinigung Leipzig (WVL)

Wie groß ist der Einfluss der Wähler auf das, was dann nach der Wahl am 25. Mai im neu gewählten Stadtrat passiert? Noch nie sind Parteien und Wählervereinigungen mit derart umfangreichen Kandidatenlisten angetreten. Einige haben sich auch – wie die WVL – mit namhaften neuen Gesichtern verstärkt. Aber wie schätzen sie die Chancen auf eine erfolgreiche Arbeit im Stadtrat ein? – Heute antwortet Bert Sander für den Vorstand der Wählervereinigung Leipzig (WVL) auf die Fragen, die wir auch allen anderen gestellt haben.

In der aktuellen Ratsversammlung ist die Wählervereinigung mit zwei Stadträten vertreten. Bert Sander hatte sich der Grünen-Fraktion angeschlossen, Udo Berger war als Nachrücker für Arnold Winter in die CDU-Fraktion gegangen, aus der er aber mit Jahresbeginn ausschied.

Die Stadt hängt voller Plakate und trotzdem hat man das Gefühl, den Leipzigern ist die Wahl des neuen Stadtrates weitestgehend schnuppe. Nur 41,2 Prozent der Leipziger beteiligten sich 2009 an der Stadtratswahl. Gibt es einen guten Grund, warum sie diesmal wählen gehen sollten? Oder können sie beruhigt zu Hause bleiben?

Das weitverbreitete Schimpfen auf Politiker ist nicht nur langweilig, sondern vor allem folgenlos. Wer meint, dass etwas verändert werden muss, kommt nicht umhin, sich selbst aktiv einzubringen, also selbst Hand anzulegen – und sich eben nicht auf das Tun der anderen zu verlassen. Und egal, wie man zur Kommunalpolitik steht, eines ist aber nun einmal Tatsache: Im Stadtrat werden Entscheidungen getroffen, die uns dann alle betreffen. Es geht im Stadtrat wie überall ums liebe Geld, genauer gesagt, um den Umgang mit unserem Steuergeld. Wir sollten ein Auge darauf haben, zu welchen Zwecken es eingesetzt wird.

Warum glauben Sie, dass Ihre Partei wichtig für Leipzig ist? Oder ist der Antritt zur Wahl schon reine Gewohnheit?

Zunächst, die Wählervereinigung Leipzig ist keine Partei, sondern ein eingetragener Verein. Wir vertreten die Position, dass Politik nicht länger über unsere Köpfe hinweg entscheiden sollte. Ohne mutige Kommunalpolitik, die direkt aus den Ortschaften, Gemeinden und Stadtbezirken hervorgeht, verliert die Politik „von oben“ mehr und mehr an Bodenhaftung. Die etablierten Parteien sind allzu oft ihren Parteiorganisationen / ihrer jeweiligen Parteiorder verpflichtet, die WVL ist allein der Kommune verpflichtet.

Wir erwarten von jedem unserer Mitstreiter, nicht nur die Probleme als wirkliche Probleme anzuerkennen, die sich unmittelbar vor seiner Haustür abspielen, sondern auch dann hilfreich beizuspringen, wenn man nicht unmittelbar selbst betroffen ist. Weiterlesen…

Zum Problem »Fahrgastunterstände« oder Über die Verhinderung bürgerschaftlichen Engagements

Berndt Böhlau, Ortsvorsteher von Seehausen, kümmert sich um (fast) alles in seinem Kiez. Seit Jahren beklagt er nicht nur fehlende Fahrgastunterstände an den Haltepunkten des öffentlichen Personennahverkehrs, sondern im Verbund mit den Bürgern handelt er auch.

Z. B. der Unterstand an der Haltestelle „Am Anger“, errichtet durch den ehemaligen Jugendklub Hohenheida, zeugt jeden Tag vom Stolz der Bürgerinnen und Bürger über selbstorganisierte Arbeit und erzeugt für viele noch eine zusätzliche persönliche Bindung an den Heimatort. Weiterlesen…

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