Brutto gleich netto oder Über das Prekäre an der Niedriglöhnerei

Mai 8, 2013 ·Abgelegt unter Bert Sander, Bürgerrecht, Freie Wähler Sachsen, Wirtschaft · Comment 

2003 hatte die rot-grüne Bundesregierung im Rahmen der Agenda 2010 die steuerfreien sog. 400-Euro-Jobs (ab 2013 auf steuerfreie 450 Euro erhöht) eingeführt.

Seither boomen Minijobs allüberall. Aktuell liegt die Zahl der geringfügig Beschäftigten bei knapp sieben Millionen.
Selbst die jetzige Bundesregierung räumt im neuesten Armuts- und Reichtumsbericht ein, dass sich der Anteil der atypischen Beschäftigungsverhältnisse wie Mini- oder Teilzeitjobs (Leiharbeit, Zeitarbeit, Werkverträge, Praktika) zwischen 2000 und 2011 von 20 auf 25 Prozent aller Arbeitsverhältnisse besorgniserregend erhöht hat. Mittlerweile ist dem Bericht zufolge in Deutschland jeder zweite neu zu besetzende Arbeitsplatz befristet. Weiterlesen…

Bürgerwerkstatt SENIOREN

November 15, 2012 ·Abgelegt unter Dirk Feiertag, Irmhild Mummert, Kommunalwahlen, OBM-Wahl 2013, senioren · Kommentare deaktiviert für Bürgerwerkstatt SENIOREN 

Vorlage der Bürgerwerkstatt SENIOREN
Forderungen an DIRK FEIERTAG

1. Dirk Feiertag soll als gewählter Oberbürgermeister der Stadt Leipzig seine
Kraft und seine Stimme auf Bundesebene einsetzen, damit die von den
etablierten Parteien versprochene und im Koalitionvertrag der
Regierungsparteien aufgenommene Umsetzung der Rentengerechtigkeit
mit der Etablierung eines gleichen Rentensystems in der BRD
eingelöst wird. Es genügt nicht über die Rente der zukünftigen
Seniorengenerationen zu diskutieren, die Senioren unserer Zeit wollen nicht
länger Einsicht und Duldsamkeit üben.

2. Dirk Feiertag soll als gewählter Oberbürgermeister der Stadt Leipzig seine
Kraft und seine Stimme auf Länderebene einsetzen, dass auch für den
Freistaat Sachsen ein Seniorenmitwirkungsgesetz erarbeitet und in
Rechtskraft gesetzt wird. Damit muss der generationsübergreifende
Austausch, die Verbesserung der Beziehungen zwischen den Generationen
und die Weiterentwicklung der Solidargemeinschaft für einen Prozeß des
Älterwerdens in Würde ohne Diskriminierung unter aktiver Eigenbeteiligung der Senioren mehr Bedeutung zugemessen werden.

3. Dirk Feiertag soll als gewählter Oberbürgermeister der Stadt Leipzig seine
Kraft und seine Stimme einsetzen, dass der per 21.03.2012 vom Stadtrat
beschlossene 3. Altenhilfeplan unserer Stadt mit Leben erfüllt und zur
Grundlage eines wirklichen Handels in unserer Stadt wird.

Der 3.Altenhilfeplan 2012 zur kommunalen Seniorenpolitik in Leipzig beinhaltet
….. Förderung der Selbstbestimmung und Selbständigkeit …. Weiterlesen…

Was ist Rentengerechtigkeit? Braucht Sachsen ein Seniorenmitwirkungsgesetz? – Bürgerwerkstatt Senioren – 25.10.2012 Volksolidarität Gottschedstraße

Bei den anfänglichen heftigen Diskussionen der anwesenden Senioren über die bisherigen tatenlosen Bekundungen der Bundesregierung zur Rentengerechtigkeit konnte Irmhild Mummert [WVL] mit der Information zur ergangenen Petition an den Petitionsausschuß des Bundestages die Gemüter nur leicht beruhigen. „Als aktuelle Rentnergeneration, die auch in Ostdeutschland ein erhebliches Wählerpotential darstellt, erwarten wir eine Realisierung der gegebenen Zusage“ stellt die zentrale Forderung des Seniorenebirates der Stadt Leipzig in dieser Schrift dar. Das die im Koalitionsvertrag von CDU und FDP enthaltene Zusage „zur Installierung eines einheitlichen Rentensystems in der Bundesrepublik Deutschland“ bisher nur gedruckte Worte sind, stellt nur ein uneingelößtes Versprechen unserer Bundesregierung dar. Besonders erregte das von vielen Teilnehmern der aktuellen Bürgerwerkstatt zum 9.Seniorentag 2010 in Leipzig live erlebte uneingelößte gleichartige Versprechen der Bundeskanzlerin Frau Dr.Angela Merkel die Gemüter. Weiterlesen…

Shared Space in Leipzig! Ein „denk mal“?

Oktober 4, 2012 ·Abgelegt unter Arbeitskreis Stadtentwicklung, Infrastuktur / Verkehr, Verkehr · Comment 

Geteilter Raum? Freiraum? Selbstorganisiertes Verkehrsgeschehen?

Eine Idee zum Platz des Augustus, die manchem Leipziger den Angstschweiß auf die Stirn treibt, vom Chaos fabulieren läßt.

Warum?

Ist es unserer „deutschen Mentalität“ geschuldet, dass klare Anweisungen im Verkehrsgeschehen uns Rechte und Pflichten zuteilen müssen, um deren komplexe Variationen sich teilweise auch erzwingende „Kampfgeschehen“ auf den Straßen entwickeln und deren subjektive Interpretationen immer wieder gefährliche Situationen bis zum letztendlichen Crash heraufbeschwört? Weiterlesen…