Bau des Spielplatz-Projekts in der Reichsstraße – Opfer der Haushaltssperre? Spender sollen das Projekt retten.

Oktober 27, 2008 ·Abgelegt unter Haushalt, Stadtentwicklung · Comment 

Die Reichsstraße in der Innenstadt - ein Spielplatz soll herDie von Finanzbürgermeisterin Kudla (CDU) im September 2008 verhängte Haushaltssperre hat Auswirkungen auf den Baubeginn des Labyrinth-Spielraumes in der Reichsstraße (Bild). Ursprünglich sollten die Arbeiten diesen Monat beginnen. Aufgrund einer Deckungslücke von derzeit 100.000 Euro kann mit dem Bau des ehrgeizigen Bauprojekts, das  die Unterstützung der Wählervereinigung Leipzig (WVL) findet, voraussichtlich erst im nächsten Jahr begonnen werden. Mit einer Sondergenehmigung der Kämmerei hinsichtlich der Freigabe der oben genannten 100.000 Euro ist allerdings aufgrund der desolaten Haushaltslage derweil nicht zu rechnen, um so nicht den eingeschlagenen Sparkurs zu gefährden.

Mit Verweis auf bisherige Spender (Leipziger Wohnungsbaugesellschaft und Landesbank Baden-Württemberg) ist die WVL (mit der Stadtverwaltung) der Auffassung, dass die nicht freigegebenen 100.000 Euro durch Sponsoren refinanziert werden sollen. „Auch andere in Leipzig beheimatete Großunternehmen sollten dem Beispiel der ersten Spender zügig folgen, um Leipzigs Anspruch, eine kinder- und familienfreundliche Stadt zu sein, gerecht zu werden“, so Elschner. Die WVL wird selbst einige Anfragen starten und will auch medial dafür werben, den Spielplatz aus eigener Initiative heraus fertig zu stellen.