ZU ALLERERST: Die Künstler sind nicht schuld.

Zu allererst: Die Künstler sind nicht schuld. Wir müssen es deutlich sagen, die Fehler, die zum Scheitern des Wettbewerbsverfahrens geführt haben, sind allesamt politischer Natur.

Allerdings sind diese Fehler nicht nur von der politischen Stadtverwaltung verübt worden, sondern eben auch von Land und Bund. Weiterlesen…

1,8% mit 9.585 Stimmen -> Dieter Deißler [WVL]

Die Wählervereinigung Leipzig (WVL) e.V. wird mit Dieter Deißler in der neuen Ratsversammlung vertreten sein.

[www.l-iz.de] 10 etwas andere Fragen zur Leipziger Stadtratswahl: Heute antwortet Bert Sander für die Wählervereinigung Leipzig (WVL)

Wie groß ist der Einfluss der Wähler auf das, was dann nach der Wahl am 25. Mai im neu gewählten Stadtrat passiert? Noch nie sind Parteien und Wählervereinigungen mit derart umfangreichen Kandidatenlisten angetreten. Einige haben sich auch – wie die WVL – mit namhaften neuen Gesichtern verstärkt. Aber wie schätzen sie die Chancen auf eine erfolgreiche Arbeit im Stadtrat ein? – Heute antwortet Bert Sander für den Vorstand der Wählervereinigung Leipzig (WVL) auf die Fragen, die wir auch allen anderen gestellt haben.

In der aktuellen Ratsversammlung ist die Wählervereinigung mit zwei Stadträten vertreten. Bert Sander hatte sich der Grünen-Fraktion angeschlossen, Udo Berger war als Nachrücker für Arnold Winter in die CDU-Fraktion gegangen, aus der er aber mit Jahresbeginn ausschied.

Die Stadt hängt voller Plakate und trotzdem hat man das Gefühl, den Leipzigern ist die Wahl des neuen Stadtrates weitestgehend schnuppe. Nur 41,2 Prozent der Leipziger beteiligten sich 2009 an der Stadtratswahl. Gibt es einen guten Grund, warum sie diesmal wählen gehen sollten? Oder können sie beruhigt zu Hause bleiben?

Das weitverbreitete Schimpfen auf Politiker ist nicht nur langweilig, sondern vor allem folgenlos. Wer meint, dass etwas verändert werden muss, kommt nicht umhin, sich selbst aktiv einzubringen, also selbst Hand anzulegen – und sich eben nicht auf das Tun der anderen zu verlassen. Und egal, wie man zur Kommunalpolitik steht, eines ist aber nun einmal Tatsache: Im Stadtrat werden Entscheidungen getroffen, die uns dann alle betreffen. Es geht im Stadtrat wie überall ums liebe Geld, genauer gesagt, um den Umgang mit unserem Steuergeld. Wir sollten ein Auge darauf haben, zu welchen Zwecken es eingesetzt wird.

Warum glauben Sie, dass Ihre Partei wichtig für Leipzig ist? Oder ist der Antritt zur Wahl schon reine Gewohnheit?

Zunächst, die Wählervereinigung Leipzig ist keine Partei, sondern ein eingetragener Verein. Wir vertreten die Position, dass Politik nicht länger über unsere Köpfe hinweg entscheiden sollte. Ohne mutige Kommunalpolitik, die direkt aus den Ortschaften, Gemeinden und Stadtbezirken hervorgeht, verliert die Politik „von oben“ mehr und mehr an Bodenhaftung. Die etablierten Parteien sind allzu oft ihren Parteiorganisationen / ihrer jeweiligen Parteiorder verpflichtet, die WVL ist allein der Kommune verpflichtet.

Wir erwarten von jedem unserer Mitstreiter, nicht nur die Probleme als wirkliche Probleme anzuerkennen, die sich unmittelbar vor seiner Haustür abspielen, sondern auch dann hilfreich beizuspringen, wenn man nicht unmittelbar selbst betroffen ist. Weiterlesen…

WVL-Straßenwahlkampf

Sonnenpark Probstheida

… mit nur der Gegenstimme des OBM so beschlossen! Ines Hantschick’s „Ehrlichkeit ohne parteipoltische Rücksicht“

Stadtrat am 16.04.2014:

„Nach erheblichem Widerstand der Stadtverwaltung gegen den Antrag des Rechnungsprüfungsausschusses“ erlitt unser Oberbürgermeister (Erfolg wählen! – Burkhard Jung) die zweite gleichartige historische Niederlage „alle Stadträte gegen OBM“ (höre Audio l-iz.de → beachtenswerte Heiterkeit ab min 3:26!).
Nach den Ausführungen von Ines Hantschick bleibt die Frage: Warum stimmt man dagegen? Welchen Grund gibt es dafür? Unehrlichkeit?

Dem Jung das Spielgeld weggenommen!“ sagte nun der Volksmund, weil der Stadtrat beschloss, dass Gutachteraufträge u.ä. nur noch bis zu einer Höhe von 25.000€ durch die Verwaltung vergeben werden dürfen, bis 50.000€ der Verwaltungsausschuss und darüber hinaus nur der Stadtrat entscheidungsbefugt ist.

Aus alten Fehlern lernen. Auch das ist Recht und Pflicht der Vertreter und Vertreterinnen in der Ratsversammlung. Ohne parteipolitische Rücksicht!

Gemeinsam Leipzig Wollen. Es geht nur so!

Karsten Kietz [WVL]

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