„Nahverkehrsfinanzierung auf dem Bierdeckel“ → PLAN F: Leipzig.frei

Oktober 6, 2016 ·Abgelegt unter Bürgerrecht, Dirk Feiertag, GEMEINSAM LEIPZIG WOLLEN, Gemeinwohl, Infrastuktur / Verkehr, Leipzig, LEIPZIG.frei, NEUES FORUM, PIRATEN, Plurale Ökonomik, Stadtentwicklung, Umwelt, Verkehr, Wirtschaft · Kommentare deaktiviert für „Nahverkehrsfinanzierung auf dem Bierdeckel“ → PLAN F: Leipzig.frei 

Zum Monatsende Oktober 2016 wird die Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) GmbH seinen Gesellschaftern die Ergebnisse der Untersuchungen zu alternativen Finanzierungsmodellen für den öffentlichen Personennahverkehr präsentieren.

Aus diesem Anlass hat sich das Bündnis der 2013er Unterstützung für den freien Oberbürgermeisterkandidaten Dirk Feiertag (Team Feyertag, Neues Forum Leipzig, Wählervereinigung Leipzig [WVL] e.V. und das ehemalige Mitglied der Piratenpartei Dr.Thomas Walter) wieder zusammengefunden und die Forderung einer transparenten und öffentlichen Diskussion der erarbeiteten Varianten am 26.September an den Geschäftsführer des MDV, Herrn Steffen Lehmann gerichtet.

Gleichzeitig wurde das 2013 während des OBM-Wahlkampfes in öffentlichen Bürgerwerkstätten erarbeitete statische Finanzierungsmodell „PLAN F – Leipzig.frei“ mit Bitte um Prüfung und Meinungsbildung dem MDV vorgestellt.

Natürlich hat das „Bündnis“ darin (wie die Leipziger Volkszeitung am 30.09.2016 berichtete) kein Bürgerticket für die Leipzigerinnen und Leipziger gefordert. Der Grundansatz einer für ALLE fahrscheinlosen Nutzung der Verkehrsleistungen der LVB GmbH und der Charakter des Nahverkehrs als öffentliches Gut ist Ansatz des vorgelegten Modells.

Die Wählervereinigung Leipzig [WVL] e.V. erklärt, dass das neuerliche „Bündnis“ sich (vorerst) nur auf der Fortführung der Zusammenarbeit beim Thema des fahrscheinlosen Nahverkehrs gebildet hat.

Foto: Florian Tuczek

Politische Nötigung durch parlamentarischen Ausschuss

September 4, 2015 ·Abgelegt unter Bert Sander, Bürgerrecht, Fluglärm, Gemeinwohl, Lärmschutz, Leipzig, Matthias Zimmermann, Verkehr · Kommentare deaktiviert für Politische Nötigung durch parlamentarischen Ausschuss 

Zugegegeben, das Thema Fluglärm ist komplex, die rechtlichen Vorschriften umfangreich, die Wirtschaftslobby und die Versuchung, deren Verlockungen zu erliegen, stark. Ein Schwarz-Weiß-Denken wie bei anderen Themen ist schwerlich. Trotzdem kann, oder gerade deshalb muss, erwartet werden, dass Berichterstattungen und die vorangehenden Recherchen hierzu gewissenhaft, seriös und mit einer ordentlichen Portion an Objektivität erfolgen. Der Artikel in der LVZ zum Thema Triebwerksprobeläufe zeigt aber wieder einmal das ganze Ausmaß des Unverständnisses (Vorsatz wollen wir nicht unterstellen) einiger Radakteure zu einem Thema, dass zig-tausende Anwohner im Dunstkreis des Flughafens beschäftigt. Sachgerechte und unvoreingenommene Recherche hätte ergeben:

1. Als eine der wenigen aktiven Schallschutzmaßnahmen am Flughafen Leipzig-Halle sind Triebwerksprobeläufe im Freien bisher untersagt (Auszug Planfeststellungsbeschluss: „Triebwerksprobeläufe dürfen am Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht (22.00 – 6.00 Uhr) in keinem Fall an der Grenze des unter A II.4.2.2. festgelegten Nachtschutzgebietes zu einem A-bewerteten Maximalpegel von mehr als 50 dB(A) außen führen.“).  Diese Forderung wurde seinerzeit bewusst ausschließlich, also ohne Ausnahmefälle, formuliert, um darzulegen, dass in diesem Fall der Gesundheitsschutz der Anwohner auch gegenüber wirtschaftlichen Interessen überwiegt. Weiterlesen…

Kahlschlag am Rande des Bienitz oder „Über Stadtpolitik, die daherkommt wie die Axt im Walde“

März 11, 2014 ·Abgelegt unter Bert Sander, Bürgerrecht, Information, Leipzig, Stadtrat Leipzig, Umwelt · Comment 

Vor drei Jahren wurden im Waldgebiet Burghausen (zwischen Bahndamm und Bootshaus) massive Rodungen durchgeführt, die bereits damals für großen Unmut in der Bevölkerung sorgten. Nicht zuletzt entsprechende Einwohneranfragen im Stadtrat dokumentierten damalige Empörung.

Mit Entsetzen mussten Anwohner Anfang Februar dieses Jahres beobachten, wie erneut schwere Technik aufgefahren wurde, um weitere große Wald-Areale platt zu machen. Bis sich der Wald von diesem Kahlschlag wieder erholen wird, werden Jahrzente vergehen.
Was auch immer nunmehr als Grund für diese Baum-Fällungen/Pfählungen in Anschlag gebracht wird, erklärt wurden sie den Bürgern im Vorfeld jedenfalls nicht.

Weder die Anwohner noch der Ortschaftsrat von Burghausen oder der von Böhlitz-Ehrenberg wurden von den Verantwortlichen der Stadt Leipzig informiert bzw. über die Sachlage aufgeklärt.

Bürgernahe Stadtpolitik stellen wir uns anders vor.

Bert Sander [WVL]

Ein weiteres Wort zur Forderung von Landrat Czupalla nach einer dritten Startbahn für den Flughafen Leipzig/Halle

Landrat Michael Czupalla fordert eine dritte Star- und Landebahn für den Leipziger Airport. Angesichts der jährlichen Defizite des Leipziger Flughafens von um die 50 Mio. Euro – für die selbstverständlich die Steuerzahler aufkommen müssen – mutet Czupallas Forderung nicht nur abgehoben, sondern geradezu wie eine Realsatire an: Herr Czupalla nämlich macht den Horst Schlämmer (alias Hape Kerkeling) von Nordsachsen.

Tatsächlich, Herr Czupalla ist vom Schlage eines idealtypischen Politikers, denn der Mann hat wenigstens noch Visionen – getreu dem Horst-Schlämmer-Motto „Alles ist zu wenig, es muss mehr werden/sein“. Und das ist auch richtig so, denn: „Es muss immer mehr sein von weniger (Start- und Landebahnen)!“ Weiterlesen…

Bert Sander (WVL ) sagt, was gesagt werden muß …..

April 6, 2012 ·Abgelegt unter Bert Sander, Bürgerrecht, Fluglärm, Gesundheit, Umwelt, Verkehr, Wirtschaft · Comment 

über das Urteil des Leipziger Oberverwaltungsgerichts zum Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen

Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt a. M. dürfen nachts zwischen 23 Uhr abends und 5 Uhr morgens keine Flieger mehr starten und landen!

Das nunmehr endgültig verhängte Nachtflugverbot entwirft auch ein Bild für die Zukunft des Flughafens Leipzig/Halle, denn warum sollte das, was in Frankfurt a. M. zu geltendem Recht erhoben wurde, nicht auch in Leipzig zur Anwendung kommen, erklärt Bert Sander. Weiterlesen…

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